Heute möchte ich mal meine aktuelle Begeisterung mit euch teilen. Vielleicht kennt ihr dieses Gefühl aus Kindertagen, wenn man Schatzsuche gespielt hat. Was es nicht alles für aufregende Winkel und Verstecke gibt, in denen sich ein geheimer Schatz verbergen könnte...! Und was da wohl drin sein könnte?
Ein bisschen kann man dieses Gefühl mit einem Hobby zurückholen, das ich kürzlich für mich entdeckt habe: Geocaching! Mein Urlaub eignete sich nun ganz hervorragend, um mich auf ausgedehnte Schatzsuche zu begeben.
Dabei habe ich Bäume erklettert, mich durchs Unterholz geschlängelt, bin unter Stege und Treppen gekrabbelt, habe in hohlen Geländern herumgestochert, unzählige Straßenschilder untersucht und an allem Möglichen herumgegrabbelt. (Was, nebenbei bemerkt, manchmal ziemlich unappetitlich endete.) Auch erste Nano-Caches waren dabei, also die Minis unter den Cache-Behältern. Dementsprechend enthalten sie meist nur einen winzigen, schmalen Papierstreifen.
Ich hätte anfangs nie gedacht, dass man diese Winzlinge überhaupt entdecken kann, aber mit technischem Schnickschnack und teils guten Hinweisen in der Beschreibung ist es machbar. Die größeren Caches beherbergen dafür manchmal Travelbugs, also kleine Gegenstände, die von Cache zu Cache reisen wollen und deren Weg man im Internet verfolgen kann.
Alles in allem eine spannende Angelegenheit. Man entdeckt viele
interessante Orte, zu denen man ohne Cache vielleicht gar nicht gekommen
wäre und lernt manchmal sogar was. Noch lustiger: Caches entdecken,
weil *andere* sehr auffällig-unauffällig an einem Straßenschild
rumfingern. :D
Habt ihr auch schon mal Caches gesucht?

