Dienstag, 31. Mai 2011

Nudelsalat

Neulich stand ich vor der Aufgabe, zur Grillparty einer Freundin einen Nudelsalat mitzubringen. Nur haben mir die Rezepte bei chefkoch & Co. nicht wirklich gefallen. Okay, ich gebe zu, dass ich so einen mediterranen Salat immer mal ausprobieren wollte, aber ich weiß, dass da der eine oder andere gerade wegen der EHEC-Geschichte auf Salate, Tomaten und ähnliches verzichtet, hätte der keinen reißenden Absatz gefunden. Nun ja.

Also habe ich kurz und gut selbst etwas zusammengemixt. Das ist dabei herausgekommen:



Meine erste Entdeckung dabei: Gabelspaghetti sind die ultimativen Nudelsalat-Nudeln! Isst sich super.

Da drin sind:

  • Gabelspaghetti
  • Salatcreme aus Remoulade, Naturjoghurt und etwas Senf
  • gekochte Eier, gewürfelt
  • Goudawürfel
  • Gewürzgürkchen, gewürfelt
  • rote Paprika, gewürfelt
  • Dosenmais (frischer ist sicher noch besser)
  • TK-Erbsen (natürlich vorher gegart)
Die Mengen habe ich jetzt nicht abgemessen, sondern einfach von allem so viel genommen, wie ich gerade lustig war. Und jaaaa, ich gebe zu, dass ich auch darauf geachtet habe, dass es farblich hübsch und ausgewogen aussieht. :D


Mir hat's geschmeckt. Und auf der Party ist der Salat auch schnell leer gewesen. ;)

Sonntag, 22. Mai 2011

Es wächst und gedeiht

Vor kurzem habe ich beschlossen, einen zweiten Versuch in Sachen Fensterbank-Kräuter zu starten. Während Petersilie und Rosmarin noch auf sich warten lassen, sprießt vor allem das Basilikum ziemlich gut.

Ich bin gepannt, ob ich jetzt erfolgreicher bin und tatsächlich etwas ernten kann. Fakt ist jedenfalls: später brauche ich auf jeden Fall einen Garten. Oder mindestens einen Balkon oder eine Terrasse. Auf der Fensterbank sind die Möglichkeiten ja leider doch sehr begrenzt.

Meine Stecklinge vom Osterkaktus machen sich auch prima, weigern sich jedoch, ein passables Bild von sich machen zu lassen. Da müsst ihr mir wohl einfach mal glauben.

Montag, 16. Mai 2011

Von Nougatziegen und großem Hunger

Bevor ich mich der Erklärung der etwas kryptischen Überschrift widme, gibt es zunächst ein kleines Update bezüglich der Buchempfehlung des letzten Blog-Eintrages. Die vergangenen Tage - oder vielmehr die Bahnfahrten der vergangenen Tage - habe ich ausgiebig zum Lesen genutzt und tatsächlich ein ganzes Jahr voller Öko-Ideen mit der Autorin durchlebt. Glücklicherweise wurde ich nicht enttäuscht und das Buch blieb unterhaltsam bis zur letzten Seite. :)

Jetzt aber zu den Ziegen. Den Nougatziegen.

Am Wochenende war ich einen Tag lang mit einer illustren Geburtstagsgesellschaft im schönen Rostocker Stadtteil Warnemünde. Auch wenn das Wetter sich nicht so richtig entscheiden konnte, ob es uns fröhlich durch die Sonne schlendern oder hektisch durch den Regen laufen sehen wollte, haben sich der Rundgang durch die Stadt und die kleine Hafenfahrt doch gelohnt. Dass ich vom Warnemünder Strand mit Leuchtturm, Teepott und Strandkörben wieder mal begeistert war, ist eigentlich fast überflüssig zu erwähnen. Ganz unerwartet hingegen kam meine Café-Neuentdeckung, nämlich das Pauli in der Nähe der Kirche.

Nicht nur das Ambiente ist echt schön (modern, aber trotzdem klein und schnuckelig), sondern auch die Leute freundlich und das Angebot sehr interessant. Es gibt beispielsweise eine tolle Auswahl an Kuchen (der Schoko-Kaffee-Kuchen war lecker!), die üblichen Kaffeegetränke und auch so einige herzhafte Snacks. Mein persönliches Highlight jedoch war das Eis-Angebot. Und da kommen die Ziegen ins Spiel.


Dummerweise verblitzt. Stellt euch einfach vor, in der ersten Zeile stünde "Schokoeis Valrhona".

Von der interessanten Idee des Ziegenmilcheises und dessen etwas merkwürdigen Namen mal abgesehen... Auch wenn ich kein Veganer bin, wurde ich durch den gewissen NuS-Thread doch für gewisse Dinge sensibilisiert. Beim Anblick dieser Karte habe ich sozusagen gleich an alle nähenden Veganer mit grünem Bändchen an der Tasche gedacht, die an einem schönen Sommertag verzweifelt durch Warnemünde laufen und sich fragen, wo man um Himmels Willen hier veganes Eis bekommt. Jetzt wisst ihr es. Und allen Laktoseintoleranten sei versichert, dass die Nougatziege sehr yummy ist. ^^

Nicht so toll war es hingegen im "Herberts" am Alten Strom... Ja, auch hier ein nettes Ambiente, ein schöner Ausblick und eine feine Karte - aber an der Logistik hapert es offenbar gewaltig. Denn man hat mein Essen einfach mal so - vergessen. Nett. Während also 13 hungrige Münder losspachtelten und die Kellnerin hartnäckig davon überzeugt war, keinen Fehler gemacht zu haben, wartete ich auf meinen Rotbarsch und guckte den anderen beim Essen zu. Als diese dann so gut wie fertig waren, bekam ich mit einer laschen Entschuldigung endlich meinen Teller und futterte allein vor mich hin. Ich meine - Fehler können passieren, auch wenn mir etwas schleierhaft ist, wie in der Küche nicht auffallen konnte, dass man für 14 Personen nur 13 Gerichte zubereitet hat. Aber mir wäre das als Kellnerin doch wenigstens hochpeinlich gewesen. Als Chef hätte ich einen kleinen Gruß aus der Küche zur Entschuldigung kommen lassen. Aber so ist uns der Laden trotz des guten Essens eher negativ in Erinnerung geblieben.

So, und nun gehe ich die Blogeinträge der letzten Tage lesen, die ich während meines verlängerten Wochenendes verpasst habe. :)

Dienstag, 10. Mai 2011

365 Tage Öko

Bio ist in, keine Frage. Wer sich ein bisschen in der medialen Welt bewegt, kommt kaum noch darum herum. Seien es Öko-Blogs, Dokumentationen, die das Konzept "bio" hinterfragen oder Kolumnen in einer Zeitung: das Thema bio trifft man immer wieder. Auch in der örtlichen Buchhandlung bin ich darüber gestolpert. Gleich ein ganzer Tisch mit derartigen Büchern fand sich dort. Ein Autor schreibt über seine Kindheit auf dem Biohof, ein anderer rechnet reißerisch mit "der Bio-Lüge" ab. Naja.

Ins Auge stach mir aber ein anderes Buch, wohl allein schon wegen des frechen Titels: "Nackt schlafen ist bio" von Vanessa Farquharson.


Auch wenn ich zunächst ein wenig skeptisch wegen des Untertitels war - denn Geschichten über die große Liebe sind meistens (zumindest wenn sie explizit als solche betitelt sind) oft anstrengend kitschig - entschied ich mich nach ein paar Seiten Problelesen zum Kauf.

Und was soll ich sagen - bisher bereue ich es nicht. Die Autorin beschreibt erfrischend und unterhaltsam ihr Experiment, den Hippie in sich zu entdecken und die Welt jeden Tag ein bisschen besser zu machen. Und das ist durchaus wörtlich gemeint. Ein Jahr lang will sie jeden Tag eine Bio-Idee (vielleicht eher: Ökö-Idee) umsetzen, egal wie klein sie im einzelnen auch sein mag. Denn sie weiß - in allen Dingen perfekt machen kann man es sowieso nie.

Die einzelnen Projekte sind teilweise banal, teilweise eher abenteuerlich und reichen von "Stoffeinkaufstaschen verwenden" über "Wechsel zu einem umweltfreundlichen Spülmittel", "nur noch eine Tasse und ein Glas pro Tag benutzen", "Papier doppelseitig bedrucken" bis hin zu "im Dunkeln duschen". Manchmal merkt man, dass ihr bei der Mammutaufgabe, 365 Weltverbesserungsprojekte zu finden, die Ideen ausgegangen sind. Aber mal ehrlich, das kann man ihr durchaus verzeihen, oder? Würde ich so eine Liste erstellen, käme ich nicht annähernd auf diese Zahl.

Aber keine Sorge: nicht jedes Mini-Projekt wird klein in klein beschrieben. Weit gefehlt. Vielmehr wird an einzelnen Ideen gezeigt, auf welche Schwierigkeiten sie stößt, wie ihr Umfeld auf ihren plötzlichen Ökotrip reagiert und wie auch sie selbst darüber reflektiert. Sie zweifelt, sie ist stolz, sie wagt Neues. Und sie nimmt sich selbst nicht zu ernst. Das macht sie gleich auf den ersten Seiten deutlich: sie will einen Gegenpol bilden zu den verbissenen, anklagenden "Hundertfünfzigprozentigen" und selbst entdecken, was machbar ist. Und wenn sie dabei auf die Nase fällt, dann ist das eben so.

Das alles beschreibt die Journalistin auf humorvolle, lockere Art - es macht Spaß, ihr auf dieser Reise mit all ihren Skurrilitäten zu folgen. Zum Ausgang ihres Experiments und dem angekündigten Finden der großen Liebe kann ich allerdings noch nichts sagen. Aber ich bin zuversichtlich. ;)

Montag, 9. Mai 2011

Es grünt so grün

Gestern Nachmittag habe ich mich nach einer spontanen Einladung meiner Freundin Anne dazu entschieden, die Prüfungsliteratur Prüfungsliteratur sein zu lassen und stattdessen lieber die Sonne zu genießen - im Arboretum. Seit fast 4 Jahren wohne ich nun hier und trotz meines "naturophilen" Wesens habe ich es noch nie geschafft, einen Fuß in diese kleine grüne Oase zu setzen.

Das ist äußerst schade, denn sonst hätte ich womöglich des Öfteren auf einer Bank unter einem exotischen Baum mit kompliziertem lateinischen Namen gesessen und gelesen. Oder was man sonst so bei schönem Wetter im Arboretum treiben kann. Praktischerweise befindet es sich direkt neben der Unibibliothek. Hätte ich davon früher gewusst, hätte ich meine Lernpausen sicher eher dort verbracht als nur auf den Stufen vor der UB fix einen Cappuccino zu trinken. (Dummerweise sitzt man den Leuten da nämlich auch immer im Weg.)

Leider war der Akku meiner Kamera leer, also habe ich keine Fotos machen können. Und das bei den ganzen tollen Motiven!

Ausgleichend kann ich allerdings ein paar Bilder aus dem Botanischen Garten in Bonn präsentieren, den ich auch vor kurzem besucht habe. Dort gibt es neben der Flora sogar noch Fauna, nämlich Frösche, Enten und Schildkröten. Doch schön der Reihe nach.

Blühender Rhododendron in allen möglichen Farben


Zarte glockenartige Blümchen

Ein ziemlich verrückter Nadelbaum
Und tadaaa: die "Chill-Kröten" (Sorry für den miesen Witz. ^^ Aber mal ehrlich: Ninja-Turtles werden das nicht.)
Irgendwie war es "in echt" schöner, aber das ist es ja immer. Und Bilder aus unserem Arboretum liefere ich nach. Versprochen.

Mittwoch, 4. Mai 2011

Immer Fleisch?

Es gibt zwar viele Reportagen und Dokus über Massentierhaltung und Fleischkonsum, trotzdem möchte ich hier noch eine vorstellen. In der ARD-Mediathek findet sich ein Beitrag namens "Immer Fleisch?", der - wie ich finde - nicht schlecht gemacht ist. Kein Populismus, keine Ekelbilder von PETA, kein erhobener Zeigefinger, unterhaltsam, aber dennoch informierend. So sollte es sein, wenn man sich an ein breites Publikum wenden will, was ja gerade bei dieser Thematik der Fall ist. Informieren statt belehren. So hat man wohl viel eher eine Chance, den berühmten Durchschnittsbürger zu erreichen. Wenn man bereits gut informiert ist, bietet die Doku allerdings nichts grundsätzlich Neues. Es ist trotzdem gut zu wissen, dass meine Gebühren nicht nur in seichte Soaps, Rätselshows und Kochsendungen fließen. ;)

Dienstag, 3. Mai 2011

Hurra, ein neuer Blog!

Sodann - es ist soweit, ich kehre myblog den Rücken und ziehe bei Google ein. Die Möglichkeiten sind hier einfach breiter und außerdem hoffe ich, dass ich so die Blogs besser im Blick behalten werde, die ich sowieso schon in meiner Lesezeichenliste hatte. ;)
Einige alte Posts werde ich vielleicht hier wieder einfügen. Wäre ja schade, wenn das alles verloren ginge.

Und damit der erste Post auch schon mit einem Minimum an Inhalt gefüllt wird: heute war ich immerhin ein bisschen fleißig, wenn auch nicht genug. Für die Prüfungen bleibt noch eine Menge mehr zu tun als nur die fehlenden Vorlesungsfolien zu drucken und abzuheften oder einen Teil der Literatur auszuleihen. *seufz* Ich nehme mir hiermit feierlich vor, den Rest der Woche jeden Tag einige Kapitel zu lesen.

Dabei juckt es mich gerade in den Fingern, endlich wieder etwas zu Nähen. Ich bin schon lange nicht mehr dazu gekommen und dabei will ich mich doch verbessern und endlich mal etwas Tragbares zu nähen statt nur Kissenbezüge oder anderen Kleinkram. Hmmm.