Dienstag, 20. Dezember 2011

Schokostopp

Ich kann heute keine Schokolade mehr sehen. Echt nicht.

Wer schon lange erfolglos versucht, der süßen Versuchung zu widerstehen, dem sei empfohlen, einmal selbst Pralinen herzustellen. Am besten mehrere Sorten. Mit Vollmilchschokolade, Zartbitterschokolade, weißer Schokolade, Schoko-Nuss-Aufstrich.... und so weiter. Ganz ehrlich - danach ist man (vorerst) geheilt.

Mal wieder in mieser Handybild-Qualität: die nicht-weißen weißen Orangentrüffeln. Lange Geschichte.
Neben den eigentlich weißen Orangentrüffeln habe ich noch Lebkuchenkugeln und "Doppeldecker"-Pralinen gemacht - letztere weigern sich leider hartnäckig, fest zu werden. *seufz*

Trotzdem hoffe ich, dass sie bei den Beschenkten gut ankommen werden. (Sonst muss ich die nachher noch selbst essen... ^^)

Montag, 19. Dezember 2011

Ravioli selbst gemacht

Auch wenn es schon ein paar Tage her ist, möchte ich euch doch noch meine ersten selbstgemachten Ravioli zeigen:

Noch roh direkt nach dem Füllen.
Die grünen Dinger im Hintergrund sind die Förmchen, mit denen ich das gemacht habe. (Hab ich auf ner Weihnachtsfeier erwichtelt. ^^) Ich finde, die können sich doch sehen lassen. Naja, jedenfalls konnten sie das VOR dem Kochen. Ich habe einen Teig aus Mehl, Wasser, Öl und Grieß verwendet und der ließ sich a) nur relativ dick ausrollen und quoll b) beim Kochen undwahrscheinlich auf, sodass meine schicken kleinen Ravioli hinterher etwas matschig aussahen. Daran muss ich definitiv noch feilen.

Aber die Füllung war unwahrscheinlich lecker! Da hätte ich mich reinlegen können!

Dienstag, 13. Dezember 2011

Auf in den Kampf!

Weil es so gut zum vorigen Eintrag passt, kommen hier meine neuesten Erkenntnisse:

Ich muss Lieschen ganz einfach öfter mit meiner eigenen Musik zuballern. Denn: Oh Wunder, es ist anscheinend doch nicht so toll, immer den Kram von anderen mithören zu müssen. ;)

Ich hörte heute zum Frühstück bei offener Tür Musik, noch gar nicht mal wirklich laut. Gesittete Zimmerlautstärke, wie es sich für gesittete Spielverderber-WG-Mamis gehört. Trotzdem kam sie vorbei und fragte, ob sie meine Tür zumachen kann. Schauschau. Ich konnte es mir nicht verkneifen, danach die Musik zum Ausgleich ein klein wenig lauter zu stellen. :D

Kindisch? Vielleicht. Vielleicht ist es auch nur eine Erziehungsmaßnahme zum Einüben von Empathie.

Und damit ihr auch was davon habt:

 
Lasst euch von dem Video einfach nicht verwirren. ;)

Sonntag, 11. Dezember 2011

The Schnecke of Doom

Mir schwant Böses. Ich habe sie gesehen - die todbringende Schnecke of Doom. Ich bin mir sicher. Und damit ist nicht diese psychotisch stierende Plüsch-Version von Gary gemeint. Ich fand nur auf die schnelle kein passenderes Bild.

Kurze Vorgeschichte: Ich habe seit kurzem zwei interessante neue Mitbewohnerinnen. Beide Erstis, beide jung und das erste mal auf sich allein gestellt. Das Leben ist eine große Party - die vor allem in unserer Wohnung stattfindet.

Vor dem Pokerturnier (32 Teilnehmer auf guten 25qm Wohnzimmer) letzten Monat konnte ich noch recht geschickt fliehen. Nun steht, wie ich gerade erfahren habe, nächste Woche eine "Weihnachtsfeier" mit unbegrenzter und bisher unbestimmter Teilnehmerzahl an. Hurra.

Und um die Sache perfekt zu machen, schleppt meine spezielle Freundin, Mitbewohnerin 1, nennen wir sie mal "Lieschen", heute Abend stolz wie Oskar ein unförmiges, schwarzes, großes Ding an.

"Oh, was hast du denn da mitgebracht?"

"Eine Bassbox!", strahlt Lieschen mich an. "Cool, oder?"
"Die ist ja ganz schön groß..."
"Findest du? Naja, die von meinem Bruder ist größer."
(Ich komme mir in Gesprächen mit ihr oft vor wie in einem Sketch. Manchmal muss ich auch ein bisschen lachen.)

Begeistert machte sie sich daran, das, wie sie mir erklärte, schneckenförmige Teil im Wohnzimmer aufzubauen und anzustöpseln. Das war der Moment, in dem ich mich empfahl. Noch während ich begann, diesen Eintrag zu tippen, dröhnte "Candy Shop" (heißt das Lied so?) mit fetten Bässen durch die Wohnung. Juchu, es funktioniert offenbar. Mist.
Für den Fall, dass ich das zufällig doch nicht selbst gehört hatte, klopfte es sogleich an meiner Zimmertür und man überbrachte mir die frohe Botschaft.
Ja, ganz toll, Lieschen. Super Sache. *hüstel*

Ich freue mich schon tierisch darauf, morgen früh statt von den üblichen ungebetenen blechernen Radioklängen nun von sanften, gemütlichen BASS-Klängen geweckt zu werden. Das wird ein Spaß.

Gute Nacht, liebe Kinder,
eure olle Spielverderber-WG-Mami