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Sonntag, 24. April 2016

Herbströckchen im Frühling

Letzten Herbst war ich auf dem Bad Godesberger Stoffmarkt und habe mich in ein paar wirklich schöne Jersey-Stoffe mit grafischen Mustern verliebt. Aus dem einen sollte ein schnelles Röckchen für die Übergangszeit werden. Ich wollte ja schließlich mehr Röcke tragen und mehr nähen. Und die Farbe ist auch so schön herbstlich.

Edle Pläne. Wer mich kennt, weiß: das hat natürlich nicht funktioniert. ;) Dafür hatte ich kürzlich Urlaub und habe halt einen Frühlingsrock daraus gemacht, mit dem ich jetzt sehr glücklich bin. Und zu dem Ryannes Shirt aus der Verlosung ganz wunderbar passt. (Ihr seht, ich bin sehr... traditionell mit meinen Posen und Shooting-Locations. :D)


Der Schnitt ist einfach nur ein Rechteck. Extra für euch mach ich mich auch ein bisschen nackig, um euch das breite Bündchen oben zu zeigen. Auch wieder so eine Premiere für mich. War schon etwas tricky beim Nähen, aber machbar. Das gefällt mir so gut, dass ich damit vermutlich in Serienproduktion mit Röcken gehen muss. ;)


Und wo ich schon beim Ausprobieren war, habe ich den Fake-Overlock-Stich meiner Maschine getestet. Das Ergebnis ist optisch doch recht passabel, oder?


Ich mag meinen neuen Rock. Dumm nur, dass wir gerade wieder Polarluft mit Schneeregen haben. Das gehört sich doch nicht im April!


Sonntag, 6. März 2016

Erster Versuch in Anthrazit

Erinnert ihr euch an das "Premierenkleid"? Ich hatte ziemlich Spaß daran, mich endlich mal an Neues zu wagen und Techniken auszuprobieren, um die ich sonst herum schleiche. Meine Sorge, etwas falsch zu machen oder schönen Stoff zu versemmeln, hemmt mich sonst leider viel zu oft. Da ich an diesem Wochenende viel Zeit für mich hatte, habe ich diese genutzt, um meinen Mut zu sammeln und einfach mal zu machen.

Ziel: 
burda-Schnitt für ein Basic-Langarmshirt ausprobieren, elastische Nähte und Säume üben. Zu solchen Zwecken lag schon lange ein anthrazitfarbener Viskose-Jersey bei mir herum, den ich mal günstig im Sale erwoben hatte.

Zuerst mal das Ergebnis. Niemand mag zu lange lesen. ;)

Schlabber, schlabber...
Erkenntnis: beim nächsten mal die Ärmel etwas schmaler und deutlich kürzer machen (musste einiges vorm Säumen wegschnibbeln, daher die weiten Enden) und im Rückenteil den Schnitt verkürzen. Da wirft es nämlich ordentlich Falten.


Sehr zufrieden bin ich mit den Säumen an den Ärmeln und am unteren Rand des Shirts. Ich habe "falsche Bündchen" für Faule genäht, bei denen der Stoff so gefaltet und gesteppt wird, dass es am Ende wie ein Bündchen aussieht. (Auf dieser Seite zu finden, weiter unten.) Dabei habe ich nebenbei eine wahre Nähfuß-Offenbarung erlebt - einen Kantennähfuß (so ähnlich sieht er aus)! Mit der Führungsschiene kann man wunderbar gleichmäßig knappkantig absteppen. Das machte richtig Spaß. :) Vielleicht sollte ich mich mit den anderen Füßchen auch mal beschäftigen und nicht nur den Universalfuß nehmen...


Am Halsausschnitt habe ich es noch mal mit der Zwillingsnadel versucht. Ich glaube, wir zwei beiden werden so langsam warm. Ideal ist es noch nicht, aber schon viel besser als beim letzten Projekt. Der Ausschnitt ist Marke einfach - schlicht umgeklappt und abgesteppt. Beim nächsten mal mache ich ihn wohl ein wenig größer, so eng am Hals mag ich das eigentlich nicht so gerne. Und mit Beleg, das ist doch schicker. ;)

Fazit:
Happy! Mein erstes Shirt! Yay! Es lohnt sich, sich zu trauen und ich habe wieder einiges dabei gelernt. Da es tragbar ist, aber etwas langweilig durch den Stoff, werde ich es wohl mit Bleiche bearbeiten. Erste Tests mit Stoffresten waren schon vielversprechend (lila!).


Freitag, 29. Januar 2016

Kinderkram.

Im Freundeskreis purzeln gerade wie verrückt neue Erdenbürger in die Welt, was bei mir direkt den Schenkreflex auslöst. Und da das letzte Präsent dieser Art so gut ankam, bin ich in die Reproduktion gegangen. Dieses mal aus dem entzückenden Äpfelchen-Stoff, der schon lange bei mir herum liegt und aus dem eigentlich mal eine Küchenschürze passend zu den Topflappen werden wollte.


Natürlich wieder mit KamSnaps, das hatte ja letztes mal auch gut funktioniert.


Eine Glückwunsch-/Willkommenskarte gab es auch mit dazu, denn das Lätzchen ist per Post auf die Reise gegangen. Für die Buchstaben habe ich Reste von dem Baby-Patchwork-Paket verwendet, das ich mal für die Krabbeldecke gekauft hatte. (Ich sags ja - Babys wo man hinschaut!)

Okaaay, hell auf weiß und totgeblitzt... Aber man erkennt das Prinzip.
Das Schöne an so Babykram ist ja, dass es wenig Stoff braucht und schnell fertig ist. Eigentlich wie für mich gemacht. :D

Sonntag, 4. Oktober 2015

Das Premieren-Kleid

Ich präsentiere heute seit langem mal wieder etwas Genähtes. Ich nenne es "das Premieren-Kleid". Und zwar nicht etwa, weil ich damit über einen roten Teppich im Theater stolzieren werde, sondern weil es für mich mehrere "erste male" beinhaltete. Premieren also.


Erstens: Es ist mein erstes Kleid. :) Genauer gesagt das erste Kleidungsstück, das kein Rock ist.
Zweitens: Ich habe das erste mal Jersey verarbeitet, vor dem ich bisher einen Heidenrespekt hatte.
Drittens: Ich habe das erste mal Ärmel eingenäht und einen Halsausschnitt mit Beleg gearbeitet.
Viertens: Weil das Kleid hinten viiiel zu weit im Rücken war und rumschlabberte, habe ich einen Abnäher improvisiert. Den ersten Abnäher, den ich je gemacht habe. Der ist dann auch direkt ein bisschen daneben gegangen (schief *hust* und immer noch sehr faltig), macht es aber besser, als es vorher war.

Zu meiner Verteidigung: hier hat es sich am Körper zusätzlich verzogen.

Beim Halsausschnitt hab ich auch zu doll am Stoff gezogen und damit Falten produziert, wo keine hin sollen. Naja.


Es ist nicht so professionell, aber ich bin dennoch total stolz darauf! :) So viel Neues auf einmal und es ist trotzdem tragbar geworden! "Einfach mal machen" hilft eben doch manchmal. Zumal ich mit einem Stoff aus dem Ausverkauf für 5€/m ja nicht viel zu verlieren hatte. Der Schnitt ist übrigens Fanni Stitches von Pech&Schwefel (gratis zum Ausdrucken).

Jersey und ich werden uns sicher noch anfreunden. So schlimm wie befürchtet war es gar nicht, aber man muss sich schon an die unterschiedliche Handhabung gewöhnen. Wenn ich jetzt wüsste, wie ich das Schnittmuster so anpassen kann, dass es im Rücken auf Taillenhöhe direkt schmaler ist, würde ich ja glatt noch einen Versuch mit diesem Kleid und anderem Jersey starten...


Donnerstag, 3. September 2015

Sabber marsch!

Ein befreundetes Paar hat kürzlich Familienzuwachs bekommen und den wollen wir am Wochenende ausgiebig begutachten. ;) Ich stehe bei solchen Besuchen ungern mit völlig leeren Händen da, genauso ungern jedoch mit überflüssigen Geschenken wie etwa dem drölfzigtausendsten Kuscheltier. Meinen Kompromiss für diese Lage könnt ihr hier sehen (auch wenn die Kamera die Farben etwas schriller macht als sie sind):


Ich dachte mir, dass der Verbrauch an Lätzchen in einem gewissen Alter bestimmt recht hoch ist. Außerdem hatte ich noch babytaugliche Stoffreste da, es war fix zu nähen... und ich hatte einen Grund, mir doch noch eine KamSnaps-Zange zuzulegen. ;) 


So ein Lätzchen sollte ja auch möglichst unkompliziert zu öffnen und zu schließen sein, daher fand ich einen normalen Knopf mit Knopfloch zu fummelig an einem hibbeligen, hungrigen Baby. Ich muss sagen, dass mir die KamSnaps ganz gut gefallen. Ich war ja ob der geteilten Meinungen im Netz etwas skeptisch. Kurz gefasst: Sie ließen sich leicht anbringen, sind aber anfangs ziemlich schwer zu öffnen. Da war ich froh, dass ich das Lätzchen mit Vlieseline gefüttert hatte.

So sieht es dann im geknöpften Zustand aus:


Zu schade, dass es noch etwas dauern wird, bis es zum Einsatz kommt. 

Ach und pssst: das neue Profilbild ist ein erster Vorgeschmack auf das neue Blog-Design, an dem ich gerade bastle. In den nächsten Tagen sollte es fertig sein. :)

Sonntag, 29. März 2015

Was ist denn das nun wieder?

Heute mal keine Pflanzen oder Landschaften, sondern zur Abwechslung wieder etwas Kreatives. Ich habe am Wochenende endlich mal wieder genäht, und zwar dieses interessante Dingsbums hier. Na? Ideen, was das sein mag?



Ich machs mal nicht zu trommelwirbelig. ^^ Hier das ganze in Aktion:


Ich bin leider nicht so kreativ, wenn es um Neologismen geht, deswegen habe ich keinen tollen Namen dafür. Man könnte es vielleicht einfach "Handy-Aufstell-Dings" nennen. (Andere Vorschläge bitte in die Kommentare. :D) Damit kann ich endlich anständig Beiträge aus Mediatheken oder andere Streams nebenher übers Handy anschauen, wenn ich z.B. in der Küche herumwerkel oder Wäsche zusammen lege.

Den "Schnitt" dazu habe ich frei Schnauze gebastelt. Innen sind drei Papp-Rechtecke zur Stabilisierung eingenäht, die in etwa die Größe des Handys haben. Zunächst ging das auf diese Weise leider in die Hose. Das Handy war zu schwer und die Konstruktion klappte nach hinten in sich zusammen. Doof. Also habe ich noch diese Hakenverschlüsse angenäht und dann funktionierte es tatsächlich ziemlich gut. :)

Vorne an der Kante habe ich übrigens gekürzte Schaschlik-Spieße aus Holz eingenäht, damit das Handy einen Widerstand hat und nicht wegrutschen kann.


Den Stoff hatte ich auch noch da. Vielleicht erinnert sich jemand: daraus hatte ich mal meine Hülle vom E-Reader genäht.

Sonntag, 25. Januar 2015

Petroool!

Letztes Jahr habe ich ja doch eher wenig genäht, wie mir beim Durchlesen der vielen Jahresrückblicke in anderen Blogs aufgefallen ist. Das sollte sich bei mir im neuen Jahr ändern, nahm ich mir direkt vor. Gesagt, getan. Man schnappe sich den wunderschönen petrolfarbenen Feincord vom Stoffmarkt, investiere ein paar Stunden am Wochenende und mit etwas Glück kommt dann dies heraus:

Ja, ich habe mit GIMP gespielt.
Hier noch mal im Soloauftritt zum genauer Hinsehen:



Hier sieht man auch die Farbe etwas besser. :) Der Schnitt ist im Wesentlichen der "Wednesday-Rock" von Natron&Soda, nur dass ich noch einen Bund angenäht habe. Dabei habe ich "Bundfix" verwendet, welches gar nicht mal so übel ist, aber leider etwas steif. Vielleicht legt sich das ja aber mit dem ersten Waschen.



Diesen Knopf habe ich mir als kleines Extra geleistet, auch wenn man ihn in der Regel ja nicht sieht. Aber ich weiß, dass er da ist. Hübsch, oder?

Ich bin gespannt, was das Nähjahr 2015 mir noch bringen wird. Das war jedenfalls schon mal ein frustfreier Auftakt. ;)

Sonntag, 23. November 2014

Mein neuer Torwächter

Jaja, ich weiß. Füchse sind die neuen Eulen. Das heißt, sie sind überall. Ich mag sie trotzdem. :) Deswegen habe ich mir einen als Torwächter (profan gesprochen: Türstopper) genäht.


Als Vorlage diente mir die Buttinette-Anleitung, nur Knopfaugen und Lätzchen bekam der Fuchs noch zusätzlich von mit spendiert.


Das Material ist ein schöner fuchfarbener Babycord, was dem ganzen einen schönen changierenden Fell-Effekt gibt. Die Details sind einfach aus Bastelfilz geschnitten und mit Steppstich appliziert bzw. mit Vliesofix aufgebügelt.



Vliesofix habe ich bei diesem Projekt das erste mal ausprobiert und finde es ganz brauchbar. Bei stärker beanspruchten Teilen sollte man es vermutlich auch mit Nähten sichern, aber für einen Dekoartikel wirds reichen. Ich fand es ziemlich praktisch und schnell.


Und hier noch ein Bild vom Füchschen an seinem neuen Arbeitsplatz. Durch das eingenähte Bodenkissen mit Beschwerung bleibt die Tür auch tatsächlich offen.

Montag, 29. September 2014

Bei der piept's wohl!

Muss ja, wenn man so einen knatschig-bunten Stoff bei IKEA mitnimmt... Aber die skeptisch blickenden Piepmätze fand ich einfach zu cool.



Auf diese AllesDrin-Tasche bin ich ziemlich stolz, denn sie ist die erste wirklich benutzbare Tasche, die ich genäht habe. Mit quietschebuntem Innenfutter, richtigem Taschenboden, verstellbarem Gurt (recycelt von einer ausrangierten Umhängetasche) uuund Reißverschluss. Mit Reißverschlüssen stehe ich ja noch auf Kriegsfuß.



Macken hat die Tasche natürlich auch, gerade am Reißverschluss muss ich noch etwas üben (mittig ist der nicht so hübsch geworden ^^). Außerdem finde ich sie ziemlich labberig, nächstes mal werde ich vielleicht Vlieseline zwischenfüttern. Eventuell arbeite ich noch einen Einlegeboden nach, das Ausbeulen nervt noch. Aber die gefiederten Kollegen hab ich echt ins Herz geschlossen.

Und an der Präsentation meiner Werke arbeite ich dann als nächstes. ;)



Donnerstag, 11. September 2014

Mein kleiner grüner Kaktus

Gerade erst genäht und schon macht er sich auf die Reise zu einer kaktusverrückten, lieben Freundin von mir, die Geburtstag hat: dieser kleine Stoffkaktus.


Wie man sieht, habe ich ihm sogar eine schicke Blüte spendiert, damit er nicht ganz so nackig ist. Wo der Arme doch schon keine Stacheln hat...






Fällt aber zwischen den echten Kollegen fast nicht auf, oder? ;)

Montag, 20. Januar 2014

Ja, noch ne Eule.

Der Eulen-Hype ist zwar inzwischen fast schon nervig, aber trotzdem will der Stoff ja verbraucht werden, ich mag die Farbkombi und mein E-Reader ist schon viel zu lange obdachlos. Et voilà:





Vorder- und Rückseite sind identisch gepatcht, gefüttert wurde mit dünner Vlieseline und innen gibts unspektakulären braungrauen Stoff.


Ich habe übrigens dabei das erste mal einen sinnvollen Einsatz für die automatische Knopflochfunktion meiner Nähmaschine gehabt. :)


Das nächste mal würde ich etwas mehr Spiel dazu geben (die Hülle sitzt schon eher eng) und der linke karierte Streifen wurde auch nur eingesetzt, weil ich falsch gerechnet habe *hust*, aber davon abgesehen bin ich echt zufrieden. Jetzt soll nach gleichem Prinzip noch eine Hülle für mein Tablet folgen. Ohne Eulen. ;)

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Fertig zum Bekrabbeltwerden

Nein, ich bin noch nicht in den Winterschlaf gefallen (was nicht heißen soll, dass ich das nicht zumindest in Erwägung gezogen hätte...). Im Gegenteil - ich habe nach kurzer Abstinenz die Patchwork-Decke wieder in Angriff genommen und tatsächlich auf einen Rutsch fertig gestellt. Und jetzt bin ich stolz wie Oskar! :)

Ich bitte die suboptimale Präsentation des Ergebnisses zu entschuldigen. Ich sehe das Tageslicht derzeit leider nur auf der Arbeit, also müssen verblitzte Fotos genügen, um euch einen Eindruck zu vermitteln.Stellt euch die Farben etwas mehr bunt-zart-pastellig vor. In Wirklichkeit sind die nicht so blass.



Wie ihr seht, habe ich die Oberseite dann doch mit Fleece verstürzt. Ihr hattet recht - das ging sehr gut. Und es hat den schönen Nebeneffekt, dass es auch ohne Vlieseinlage sehr flauschig ist.


Dafür habe ich dann ganz unorthodox nicht alle Nähte nachgesteppt, weil die Stofflagen sich durch das Verstürzen natürlich verschoben haben. Das wäre wohl krumpelig geworden. Damit die Stofflagen dem Kind trotzdem nicht um die Ohren labbern, habe ich in der Mitte der Decke ein Feld von 3x3 Quadraten abgesteppt.

Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Keine ärgerlichen Fehlerchen, gerade Nähte, aufeinanderpassende Quadrate... Hurra! Das motiviert mich total. :)

Und jetzt wird die Decke in einem Paket verstaut und macht sich auf eine Reise um die halbe Welt. Ich hoffe, ich bekomme später vielleicht ein Foto von der Decke in Aktion. :)

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Stück für Stück

Heute hab ich wieder die Ärmel hochgekrempelt und an meinem Patchwork-Experiment weiter genäht. (Schließlich soll die Krabbeldecke ja noch fertig werden, bevor das Kind zur Schule kommt...!) Und ich muss sagen: es gefällt mir immer mehr. :)


Man sieht so schön, was man geschafft hat. In meinem Fall die letzten 4 Reihen zusammenfügen...


...und nach dem Bügeln die ersten Reihen aneinander nähen. Jetzt sieht es schon fast ein wenig nach Decke aus. :)


Und ich bin soooo stolz, dass bisher alle Nähte super aufeinander passen! Da hatte ich ja richtig Bammel, dass es unsauber wird. Aber wollen wir den Tag mal nicht vor dem Abend loben - es liegen schließlich noch einige Reihen vor mir.


Jetzt muss ich mich nur langsam noch entscheiden, wie ich später bei der Fertigstellung vorgehen soll... Wie ich gelernt habe, macht man normalerweise ein "Binding" als Einfassung um alle Stofflagen. Aber wenn ich ehrlich bin, flößen mir die Anleitungen dazu mächtig Respekt ein. Jetzt überlege ich, ob es nicht auch möglich ist, die Decke zu verstürzen. Sie wird ja nicht besonders groß (etwas unter 1qm).

Kann man das machen? Oder gibt es noch andere Methoden für Ungeübte?

Sonntag, 29. September 2013

Flickwerk für Minimenschen

Gibt es einen schöneren Anlass, um sich an einer neuen Technik zu versuchen, als ein Baby? Da es in der Verwandschaft gerade so weit ist, habe ich mich jetzt ans Patchworken gewagt, um eine Krabbeldecke für die Kleine zu nähen.

Glücklicherweise gibt es Patchwork-Pakete, sodass man sich mit der Stoffzusammenstellung als Anfänger nicht auch noch herumplagen muss. Ich habe mich für eines in pastelligen Gelb- und Blautönen entschieden. Die Enten haben mich einfach überzeugt. ;)


Nach einigem Googlen und Planen und Rechnen ging es dann an den Stoffzuschnitt. Premiere für mich und meinen niegelnagelneuen Rollschneider. Ich muss sagen: nicht schlecht. So exakte Zuschnitte wären mit einer Schere gar nicht möglich gewesen.


Die 49 Quadrate gingen damit auch zügiger von der Hand, als ich gedacht hätte.


Danach ging es ans große Rumprobieren: welche Stoffe sollen nebeneinander? Wie sollen die Reihen versetzt werden? Letztlich habe ich mich für diese Variante entschieden, das fand ich ganz ausgewogen. Man stelle sich dazu bitte einfach noch die fehlenden 3 Reihen vor.


Die ersten drei Reihen habe ich heute Abend dann noch fertig genäht. Bei Reihe 4 musste ich an einer Stelle zwei mal wieder auftrennen und dann war der Obenfaden leer... Deutliches Zeichen für eine Nähpause. ;)


Das sind wirklich schon fertige Streifen, ich schwöre. ^^

Bis jetzt läuft es ganz gut. Bin gespannt, ob meine Nähte nachher auch gut aufeinander passen, wenn die Streifen aneinander genäht werden.