Samstag, 14. November 2015

Nachtrag: Gruselfinger zu Halloween

Jaja, Halloween ist schon wieder eine ganze Weile vorbei... Dennoch war ich so begeistert von dieser Idee, dass ich sie euch zeigen wollte. Ich präsentiere also diese leckeren Fingerchen aus Mürbeteig, die wir an Halloween genascht haben. Yummy!


Dienstag, 3. November 2015

Goldener Herbst

Wie versprochen gibt es hier nun einige Impressionen vom letzten Sonntag, als ich mit meiner neuen Kamera bewaffnet durchs Naturschutzgebiet vor der Haustür gestreift bin. So mag ich den Herbst ja: bunt, strahlend, mild, raschelnde Blätter. Perfekt.



Die Möglichkeiten zur Makofotografie haben sich mit der neuen Kamera deutlich erweitert. :) Hier aber auch noch ein paar Blätter *am* Baum.



Und dann habe ich jetzt ja auch einen tollen Zoom... Damit lassen sich wunderbar die Piepmätze in den Bäumen fotografieren. Wenn man sie denn findet. Und schnell genug ist... *hust* Der Kleiber war dann doch zu flink, um sich von mir fotografisch festhalten zu lassen.



Ich bin ja ein ganz kleines bisschen angefixt von diesem Hobby.

Montag, 2. November 2015

Neues Spielzeug!

<3
Eigentlich mag ich dieses doofe Herzchen aus dem "kleiner-als-Zeichen" und der 3 ja nicht, aber in diesem Falle beschreibt es einfach am allerbesten meine Gemütsverfassung, wenn ich meine neue Errungenschaft in den Händen halte: Liiiiiebe! *hach*


Um eine Kamera, die mehr zu bieten hat, als eine normale Kompaktknipse, bin ich ja schon lange und äußerst unentschlossen herumgeschlichen. Brauche ich das überhaupt? Ist das nicht übertrieben? Werde ich das nutzen? Und irgendwann machte es "klick" (*harhar* Was für ein Wortspiel...), ich packte den ewigen Zweifler in mir am Schlafittchen und erklärte ihm, dass ich sehr wohl sehr viel Spaß am Fotografieren habe und mir eben doch eine schöne, neue Kamera kaufen werde. So!

Lange Rede, kurzer Sinn: eine solide Bridge-Kamera sollte es sein, kein Luxus-Modell, aber mit allerlei manuellen Einstellmöglichkeiten für ein bisschen mehr Kreativität. Tja, und das hab ich nun davon: die Lumix hat gefühlte tausend Schalter und Knöpfe und Hebel und Menüpunkte. :D

Aber macht ja nichts, wir haben noch Zeit, uns kennenzulernen. ;) Am Wochenende ist die Kamera erst geliefert worden und ich habe natürlich direkt fröhlich drauf los fotografiert und ausprobiert. Ich kenn da ja nix. (Ach, und sagte ich schon, dass ich sie toll finde? Nein? Ich finde sie großartig!)

Die Ergebnisse meines kleinen Herbstspaziergangs zeige ich euch dann im nächsten Eintrag. <3

Sonntag, 4. Oktober 2015

Das Premieren-Kleid

Ich präsentiere heute seit langem mal wieder etwas Genähtes. Ich nenne es "das Premieren-Kleid". Und zwar nicht etwa, weil ich damit über einen roten Teppich im Theater stolzieren werde, sondern weil es für mich mehrere "erste male" beinhaltete. Premieren also.


Erstens: Es ist mein erstes Kleid. :) Genauer gesagt das erste Kleidungsstück, das kein Rock ist.
Zweitens: Ich habe das erste mal Jersey verarbeitet, vor dem ich bisher einen Heidenrespekt hatte.
Drittens: Ich habe das erste mal Ärmel eingenäht und einen Halsausschnitt mit Beleg gearbeitet.
Viertens: Weil das Kleid hinten viiiel zu weit im Rücken war und rumschlabberte, habe ich einen Abnäher improvisiert. Den ersten Abnäher, den ich je gemacht habe. Der ist dann auch direkt ein bisschen daneben gegangen (schief *hust* und immer noch sehr faltig), macht es aber besser, als es vorher war.

Zu meiner Verteidigung: hier hat es sich am Körper zusätzlich verzogen.

Beim Halsausschnitt hab ich auch zu doll am Stoff gezogen und damit Falten produziert, wo keine hin sollen. Naja.


Es ist nicht so professionell, aber ich bin dennoch total stolz darauf! :) So viel Neues auf einmal und es ist trotzdem tragbar geworden! "Einfach mal machen" hilft eben doch manchmal. Zumal ich mit einem Stoff aus dem Ausverkauf für 5€/m ja nicht viel zu verlieren hatte. Der Schnitt ist übrigens Fanni Stitches von Pech&Schwefel (gratis zum Ausdrucken).

Jersey und ich werden uns sicher noch anfreunden. So schlimm wie befürchtet war es gar nicht, aber man muss sich schon an die unterschiedliche Handhabung gewöhnen. Wenn ich jetzt wüsste, wie ich das Schnittmuster so anpassen kann, dass es im Rücken auf Taillenhöhe direkt schmaler ist, würde ich ja glatt noch einen Versuch mit diesem Kleid und anderem Jersey starten...


Sonntag, 13. September 2015

Steinchen, Steinchen, du musst wandern

Der ein oder andere von euch weiß vielleicht, dass ich Geocaching sehr zugetan bin, auch wenn ich nicht sooo oft auf Streifzug gehe. Beim Cachen war ja ursprünglich nicht nur das Eintragen ins Logbuch das Ziel, sondern auch das Tauschen von... nunja... Tauschgegenständen.

Üblicherweise handelt es sich dabei um Krimskrams wie Schlüsselanhänger, Aufkleber, kleine Figürchen und ähnliches. Für mich eher uninteressant, deshalb habe ich mich bisher nicht am Tauschhandel beteiligt.

Was wäre aber, wenn auch ein paar schönere Tauschgegenstände im Umlauf wären? Etwas hübsches, kreatives, persönliches? Als ich neulich in den Weiten des Internets kürzlich auf die bezaubernde Idee handbemalter Steine gestoßen bin, dachte ich, dass die sich auch hübsch in einem Cache machen würden.

Gesagt, getan. Hier sind meine ersten bescheidenen Versuche:





Auf der Rückseite ist jeweils auch mein Cacher-Name aufgemalt. Vielleicht meldet sich ja auch mal ein Finder. :) Jetzt muss ich nur noch daran denken, sie auf der nächsten Caching-Tour mitzunehmen.

Donnerstag, 3. September 2015

Sabber marsch!

Ein befreundetes Paar hat kürzlich Familienzuwachs bekommen und den wollen wir am Wochenende ausgiebig begutachten. ;) Ich stehe bei solchen Besuchen ungern mit völlig leeren Händen da, genauso ungern jedoch mit überflüssigen Geschenken wie etwa dem drölfzigtausendsten Kuscheltier. Meinen Kompromiss für diese Lage könnt ihr hier sehen (auch wenn die Kamera die Farben etwas schriller macht als sie sind):


Ich dachte mir, dass der Verbrauch an Lätzchen in einem gewissen Alter bestimmt recht hoch ist. Außerdem hatte ich noch babytaugliche Stoffreste da, es war fix zu nähen... und ich hatte einen Grund, mir doch noch eine KamSnaps-Zange zuzulegen. ;) 


So ein Lätzchen sollte ja auch möglichst unkompliziert zu öffnen und zu schließen sein, daher fand ich einen normalen Knopf mit Knopfloch zu fummelig an einem hibbeligen, hungrigen Baby. Ich muss sagen, dass mir die KamSnaps ganz gut gefallen. Ich war ja ob der geteilten Meinungen im Netz etwas skeptisch. Kurz gefasst: Sie ließen sich leicht anbringen, sind aber anfangs ziemlich schwer zu öffnen. Da war ich froh, dass ich das Lätzchen mit Vlieseline gefüttert hatte.

So sieht es dann im geknöpften Zustand aus:


Zu schade, dass es noch etwas dauern wird, bis es zum Einsatz kommt. 

Ach und pssst: das neue Profilbild ist ein erster Vorgeschmack auf das neue Blog-Design, an dem ich gerade bastle. In den nächsten Tagen sollte es fertig sein. :)

Dienstag, 18. August 2015

Kunst-Automat

Ich wüsste ja zu gerne, was der ausspuckt... Hatte aber leider gerade kein passendes Kleingeld dabei, um es herauszufinden.


Aber von außen ist er ja auch schon mal sehr hübsch. :)



Samstag, 15. August 2015

Bohnen-Burger

Eigentlich poste ich ja nicht oder nur selten Mampf-Bilder. In diesem Fall aber fand ich das Resultat so überzeugend, dass ich es fotografisch festgehalten habe und euch zeigen möchte.

Seit wenigen Wochen haben wir endlich eine richtige Küche, was meine Koch-Motivation um ein Vielfaches in die Höhe getrieben hat. Seither werden auch mal wieder neue Rezepte eifrig getestet, so auch die vegetarischen Burger-Patties auf Kidneybohnen-Basis. Gar nicht übel!



Die Herstellung im Überblick: abgetropfte Kidneys zusammen mit Ei, Semmelbröseln und Gewürzen in den Mixer geben und zu einer ansehnlichen cremigen Matsche verarbeiten. Geriebenen Käse drunter kneten, Patties formen und braten. Fertig! Ich habe das Ganze in ein Vollkorn-Toastbrötchen mit Salat, Käse, Gurke und Tomate gesteckt. Zur Nachahmung empfohlen. Sogar der Mann fand es gar nicht übel - das ist schon eine Art Gütesiegel.




Sonntag, 26. Juli 2015

Sommer-Romantik

Abendsonne macht schon was her... Das Weimarer Umland ist aber auch so recht hübsch. :)



Dienstag, 14. April 2015

Kühe statt Kirschblüten

Seltsamer Titel, ich weiß. Aber ich mag Alliterationen. ;)

Am Samstag war in Bonn das Kirschblütenfest in der Altstadt. Sehr schönes Stadtteilfest mit Anwohnerflohmarkt, vielen interessanten Leuten und ein paar Lädchen und Cafés, die kleine Besonderheiten vorbereitet hatten. Wunderbar! Leider haben sich die namensgebenden Kirschblüten in den fraglichen Straßen nicht blicken lassen, sondern noch in den Knospen gesteckt. Naja, man kann nicht alles haben.

Dafür habe ich diese zwei Schätzchen hier entdeckt. Am tollsten finde ich dieses Maßband. Zieht man am Hörnchen, kommt es zum Vorschein, drückt man der Kuh auf die Nase, zieht es sich wieder zurück. Tolles Ding!



Die Häkelbegabten unter euch können sowas sicher leicht nachmachen. Ich freu mich schon auf die Maßband-Schwemme bei NuS, wenn das bekannt wird. :D

Und dann mussten noch diese Ohrhänger mit. Angeblich aus kolumbianischem Baumkürbis, was auch immer das ist. Ich muss das mal googlen.

Sie sind jedenfalls holzähnlich, sehr leicht und ziemlich hübsch. :) Fazit: Stadtteilfeste lohnen sich!

Freitag, 3. April 2015

Anleitung: Schmelzbilder mit Wachsstiften

Anscheinend ist die Gestaltungstechnik, die ich für meine Osterkarten benutzt habe, doch nicht so bekannt, wie ich dachte. Daher gibt es heute die Anleitung zum Nachmachen.

Ihr braucht nicht viel dazu:
  • blanko Klappkarten/Postkarten (alternativ kann man auch festes Papier nehmen und die Karten selbst zuschneiden, so habe ich es gemacht)
  • Wachsmalstifte
  • Butterbrotpapier oder Backpapier (hauptsache, es ist nicht-saugend)
  • Bügeleisen und Bügelbrett
Zuerst kritzelt ihr mit den Farben eurer Wahl wilde Muster schön dick auf das Butterbrotpapier. Seid ruhig etwas großzügiger mit dem Auftragen, dann gibt es schönere Verläufe. Die kleinen Wachskrümel lasse ich auch immer drauf, die bilden später sehr dekorative Kleckse.



Dann legt ihr das fertige Malwerk mit der bemalten Seite nach unten(!) auf die Karte und positioniert das Motiv so, wie es euch gefällt. Achtet wirklich gut darauf, dass ihr es nicht falsch herum auflegt, sonst gibt es eine kleine Sauerei, weil alles am Bügeleisen klebt.


Jetzt nehmt ihr das Bügeleisen und bügelt kurz mit mittlerer Stufe darüber. Dabei schmilzt das Wachs, löst sich vom Butterbrotpapier und geht auf die Karte über. Das sieht dann innerhalb weniger Sekunden etwa so aus:


Jetzt nur noch das Butterbrotpapier abziehen - et voilà! Ihr seid fertig.



Wenn ihr euch auch mal daran versucht, würde ich mich freuen, wenn ihr mir einen Link hinterlasst und eure Werke zeigt. Ich bin doch so schrecklich neugierig. ;)

Dienstag, 31. März 2015

Kunterbunte Ostergrüße

Gestern fiel mir auf, dass Ende der Woche ja schon Ostern ist. Na sowas. Und Osterkarten wären ja auch mal wieder was Feines, am liebsten selbst gemacht. Aber in so kurzer Zeit?! Und so viele?!

Ja, das geht und sieht dann etwa so aus:


Oder so:




Dabei habe ich mich auf die viel zu unterschätzen Kindergarten-Basteltechniken besonnen, in diesem Falle das Gestalten von abstrakten Schmelzbildern mit Wachsstiften, Butterbrotpapier und Bügeleisen. Ich habs damals geliebt!



Und als ich gestern damit angefangen habe, wusste ich auch direkt wieder, warum. Es macht einen Heidenspaß und schnell süchtig. ;) Darum bin ich direkt in die Massenproduktion gegangen und habe nun viel mehr Karten, als ich für Ostern brauchte.


Und das ist nur EIN Stapel...

Total einfach und schnell, aber mit tollen und überraschenden Effekten. Ich liebe es! Jetzt nur noch beschriften, eintüten und ab geht die Post. :)

Sonntag, 29. März 2015

Was ist denn das nun wieder?

Heute mal keine Pflanzen oder Landschaften, sondern zur Abwechslung wieder etwas Kreatives. Ich habe am Wochenende endlich mal wieder genäht, und zwar dieses interessante Dingsbums hier. Na? Ideen, was das sein mag?



Ich machs mal nicht zu trommelwirbelig. ^^ Hier das ganze in Aktion:


Ich bin leider nicht so kreativ, wenn es um Neologismen geht, deswegen habe ich keinen tollen Namen dafür. Man könnte es vielleicht einfach "Handy-Aufstell-Dings" nennen. (Andere Vorschläge bitte in die Kommentare. :D) Damit kann ich endlich anständig Beiträge aus Mediatheken oder andere Streams nebenher übers Handy anschauen, wenn ich z.B. in der Küche herumwerkel oder Wäsche zusammen lege.

Den "Schnitt" dazu habe ich frei Schnauze gebastelt. Innen sind drei Papp-Rechtecke zur Stabilisierung eingenäht, die in etwa die Größe des Handys haben. Zunächst ging das auf diese Weise leider in die Hose. Das Handy war zu schwer und die Konstruktion klappte nach hinten in sich zusammen. Doof. Also habe ich noch diese Hakenverschlüsse angenäht und dann funktionierte es tatsächlich ziemlich gut. :)

Vorne an der Kante habe ich übrigens gekürzte Schaschlik-Spieße aus Holz eingenäht, damit das Handy einen Widerstand hat und nicht wegrutschen kann.


Den Stoff hatte ich auch noch da. Vielleicht erinnert sich jemand: daraus hatte ich mal meine Hülle vom E-Reader genäht.

Sonntag, 22. März 2015

Was vom Grünzeug übrig blieb

Meinen Balkon habe ich in Herbst und Winter schändlich stiefmütterlich behandelt, das muss ich zu meiner Schande gestehen. Deshalb sieht auch alles ziemlich vertrocknet und traurig draußen aus. Bis auf ein Kraut, das dem Frost getrotzt hat: der Thymian. Der ist ganz hart im Nehmen.



Dieses Jahr soll er Gesellschaft von Kollegen bekommen, die ebenfalls auch mal einen Winter überstehen und idealerweise lecker sind.

Lecker ist das zweite bisschen verbliebene Grün auf dem Balkon ebenfalls. Feldsalat! Ich bin immer noch sehr froh, dass ich es gewagt habe, den auszuprobieren. Es hat wunderbar geklappt und so gab es den ganzen Winter über frischen Salat vom Balkon.



Für das neue Balkonjahr habe ich - mal wieder - große Pläne. Heute habe ich mit der Anzucht im Mini-Zimmer-Gewächshaus begonnen und hoffe, dass das alte Saatgut noch taugt. Zusätzlich möchte ich noch ein paar Exoten übers Internet bestellen, so etwa Schokominze und Lakritz-Tagetes. Hach, es darf ruhig ein bisschen schneller Frühling werden! :)


Dienstag, 10. März 2015

Ansichten und Aussichten

Man sollte es kaum glauben, aber selbst im grauen Februar kann man an der Mosel ein nettes Wochenende verbringen. Weinberge, einsame Bänkchen auf Anhöhen, ein plätscherndes Flüsschen und ein Haufen Geocaches. Sehr, sehr schön.