Nachdem die Bearbeitung der Lampen-Reklamation nun schon ewig dauert, kam gestern gleich die nächste unliebsame - und ziemlich nasse - Überraschung.
Wasser im Keller, teils 3cm hoch. Klingt wenig, reicht aber, um so einiges Zeugs zu durchnässen, was man unvorsichtigerweise auf dem Boden abgestellt hat. Eine Kiste mit Büchern zum Beispiel.
Ja, ich weiß. Autsch. Die allermeisten waren komplett durchnässt und echt nicht zu retten. Aaaaaber - man muss ja auch mal Glück im Unglück haben - das waren eh alles aussortierte Bücher, die per momox, Bücherschrank oder Papiertonne entsorgt werden sollten. Hätte also schlimmer kommen können.
Dennoch gabs genug Kram, der ausgepackt und getrocknet werden musste. Da war der gemütliche Sonntag erst mal dahin. Naja. Öfter mal was Neues.
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Montag, 9. September 2013
Sonntag, 26. Mai 2013
Nicht mein Ding
Ein Teufelszeug, dieses Schrägband. Es sieht ja ganz harmlos aus und in der Theorie klingt alles ganz easy peasy.
Als ich mich heute jedoch daran machte, es in der Praxis zu testen, erwies sich das als äußerst tückisch. Obwohl ich wohlweislich nicht alles in einem Schritt angenäht hatte, sondern brav nach Vorschrift erst fixiert und dann umgeklappt, war das Ergebnis ganz kläglich.
Entweder ich hatte nicht knappkantig genug genäht...
...oder der Spaß wurde durch den Nähfuß fürchterlich gekrumpelt.
Und wenn es an einer Stelle doch mal passabel aussah, dann war auf der Rückseite garantiert irgendwas schief. Herrje. Und beim Quilten, falls man das in diesem Fall schon so nennen kann, habe ich auch kein glückliches Händchen - die Lagen haben sich beim Absteppen trotz Stecknadelfixierung unheimlich gegeneinander verschoben, was unschöne Falten zur Folge hatte.
Gibt es da ultimative Schrägband- und Quilttipps, die ich unbedingt wissen sollte? Bin für jeden Ratschlag dankbar.
(Ach und - wer erkennt, was ich da versuchte zu werkeln, bekommt 100 Punkte. ^^ Ich denke, es ist nicht so schwer.)
Als ich mich heute jedoch daran machte, es in der Praxis zu testen, erwies sich das als äußerst tückisch. Obwohl ich wohlweislich nicht alles in einem Schritt angenäht hatte, sondern brav nach Vorschrift erst fixiert und dann umgeklappt, war das Ergebnis ganz kläglich.
Entweder ich hatte nicht knappkantig genug genäht...
...oder der Spaß wurde durch den Nähfuß fürchterlich gekrumpelt.
Und wenn es an einer Stelle doch mal passabel aussah, dann war auf der Rückseite garantiert irgendwas schief. Herrje. Und beim Quilten, falls man das in diesem Fall schon so nennen kann, habe ich auch kein glückliches Händchen - die Lagen haben sich beim Absteppen trotz Stecknadelfixierung unheimlich gegeneinander verschoben, was unschöne Falten zur Folge hatte.
Gibt es da ultimative Schrägband- und Quilttipps, die ich unbedingt wissen sollte? Bin für jeden Ratschlag dankbar.
(Ach und - wer erkennt, was ich da versuchte zu werkeln, bekommt 100 Punkte. ^^ Ich denke, es ist nicht so schwer.)
Montag, 11. Juni 2012
Das Geheimnis des Versandhandels
Wir kennen das doch alle: Dinge übers Internet zu bestellen macht einfach Spaß. Und ein bisschen süchtig. Das mag daran liegen, dass man einfach alles bekommen kann, ganz im Gegensatz zum kleinstädtischen Laden um die Ecke. Ich glaube aber, dass die Pakete selbst der eigentliche Suchtfaktor sind. Mal ehrlich, es ist doch wie an Weihnachten, wenn man das langersehnte Päckchen endlich in den Händen hält und auspackt, obwohl man natürlich genau weiß, was darin ist.
Ich steh da jedenfalls total drauf. Ist nur leider ein teures Hobby. ;) Aber man soll sich ja auch mal was gönnen, also habe ich sowohl ein paar Dinge für neue Nähprojekte gekauft (die aber noch nicht angekommen sind), als auch bei einem Online-Händler für Kakteen und Zubehör zugeschlagen. Ich konnte nicht anders, Kakteenleidenschaft ist offenbar ansteckend. Heute konnte ich das Paket endlich abholen.
Dummerweise war meine heiß ersehnte Rebutia nicht dabei - laut Rechnung ist sie ausverkauft. :( Jetzt bleibt mir nur noch er hier, der Notocactus uebelmannius:
Und mit der Ankunft der neuen Substrate wurde auch der Aloe-Ableger endlich abgetrennt und in ein eigenes Töpfchen umgesetzt. Hoffen wir, dass er gut anwächst, denn er soll sich später mal auf die Reise zum Meermädchen of Doom (liest du eigentlich noch mit?) machen.
Und ich verspreche euch: der nächste Eintrag hat ausnahmsweise mal wieder mit etwas Genähtem zu tun. Ganz bestimmt. Schließlich bekomme ich ja bald wieder ein Paket... ;)
Ich steh da jedenfalls total drauf. Ist nur leider ein teures Hobby. ;) Aber man soll sich ja auch mal was gönnen, also habe ich sowohl ein paar Dinge für neue Nähprojekte gekauft (die aber noch nicht angekommen sind), als auch bei einem Online-Händler für Kakteen und Zubehör zugeschlagen. Ich konnte nicht anders, Kakteenleidenschaft ist offenbar ansteckend. Heute konnte ich das Paket endlich abholen.
Dummerweise war meine heiß ersehnte Rebutia nicht dabei - laut Rechnung ist sie ausverkauft. :( Jetzt bleibt mir nur noch er hier, der Notocactus uebelmannius:
| Ich gebs zu, mir gefiel der Name. Das oben ist eine leider vertrocknete Blüte, normalerweise sollen sie wohl pink bis lila sein. |
Und mit der Ankunft der neuen Substrate wurde auch der Aloe-Ableger endlich abgetrennt und in ein eigenes Töpfchen umgesetzt. Hoffen wir, dass er gut anwächst, denn er soll sich später mal auf die Reise zum Meermädchen of Doom (liest du eigentlich noch mit?) machen.
| Meine Grabscher sind nur zum Größenvergleich mit drauf. Der Ableger ist wirklich noch mini. |
Sonntag, 11. Dezember 2011
The Schnecke of Doom
Mir schwant Böses. Ich habe sie gesehen - die todbringende Schnecke of Doom. Ich bin mir sicher. Und damit ist nicht diese psychotisch stierende Plüsch-Version von Gary gemeint. Ich fand nur auf die schnelle kein passenderes Bild.
Kurze Vorgeschichte: Ich habe seit kurzem zwei interessante neue Mitbewohnerinnen. Beide Erstis, beide jung und das erste mal auf sich allein gestellt. Das Leben ist eine große Party - die vor allem in unserer Wohnung stattfindet.
Vor dem Pokerturnier (32 Teilnehmer auf guten 25qm Wohnzimmer) letzten Monat konnte ich noch recht geschickt fliehen. Nun steht, wie ich gerade erfahren habe, nächste Woche eine "Weihnachtsfeier" mit unbegrenzter und bisher unbestimmter Teilnehmerzahl an. Hurra.
Und um die Sache perfekt zu machen, schleppt meine spezielle Freundin, Mitbewohnerin 1, nennen wir sie mal "Lieschen", heute Abend stolz wie Oskar ein unförmiges, schwarzes, großes Ding an.
"Oh, was hast du denn da mitgebracht?"
"Eine Bassbox!", strahlt Lieschen mich an. "Cool, oder?"
"Die ist ja ganz schön groß..."
"Findest du? Naja, die von meinem Bruder ist größer."
(Ich komme mir in Gesprächen mit ihr oft vor wie in einem Sketch. Manchmal muss ich auch ein bisschen lachen.)
Begeistert machte sie sich daran, das, wie sie mir erklärte, schneckenförmige Teil im Wohnzimmer aufzubauen und anzustöpseln. Das war der Moment, in dem ich mich empfahl. Noch während ich begann, diesen Eintrag zu tippen, dröhnte "Candy Shop" (heißt das Lied so?) mit fetten Bässen durch die Wohnung. Juchu, es funktioniert offenbar. Mist.
Für den Fall, dass ich das zufällig doch nicht selbst gehört hatte, klopfte es sogleich an meiner Zimmertür und man überbrachte mir die frohe Botschaft.
Ja, ganz toll, Lieschen. Super Sache. *hüstel*
Ich freue mich schon tierisch darauf, morgen früh statt von den üblichen ungebetenen blechernen Radioklängen nun von sanften, gemütlichen BASS-Klängen geweckt zu werden. Das wird ein Spaß.
Gute Nacht, liebe Kinder,
eure olle Spielverderber-WG-Mami
Kurze Vorgeschichte: Ich habe seit kurzem zwei interessante neue Mitbewohnerinnen. Beide Erstis, beide jung und das erste mal auf sich allein gestellt. Das Leben ist eine große Party - die vor allem in unserer Wohnung stattfindet.
Vor dem Pokerturnier (32 Teilnehmer auf guten 25qm Wohnzimmer) letzten Monat konnte ich noch recht geschickt fliehen. Nun steht, wie ich gerade erfahren habe, nächste Woche eine "Weihnachtsfeier" mit unbegrenzter und bisher unbestimmter Teilnehmerzahl an. Hurra.
Und um die Sache perfekt zu machen, schleppt meine spezielle Freundin, Mitbewohnerin 1, nennen wir sie mal "Lieschen", heute Abend stolz wie Oskar ein unförmiges, schwarzes, großes Ding an.
"Oh, was hast du denn da mitgebracht?"
"Eine Bassbox!", strahlt Lieschen mich an. "Cool, oder?"
"Die ist ja ganz schön groß..."
"Findest du? Naja, die von meinem Bruder ist größer."
(Ich komme mir in Gesprächen mit ihr oft vor wie in einem Sketch. Manchmal muss ich auch ein bisschen lachen.)
Begeistert machte sie sich daran, das, wie sie mir erklärte, schneckenförmige Teil im Wohnzimmer aufzubauen und anzustöpseln. Das war der Moment, in dem ich mich empfahl. Noch während ich begann, diesen Eintrag zu tippen, dröhnte "Candy Shop" (heißt das Lied so?) mit fetten Bässen durch die Wohnung. Juchu, es funktioniert offenbar. Mist.
Für den Fall, dass ich das zufällig doch nicht selbst gehört hatte, klopfte es sogleich an meiner Zimmertür und man überbrachte mir die frohe Botschaft.
Ja, ganz toll, Lieschen. Super Sache. *hüstel*
Ich freue mich schon tierisch darauf, morgen früh statt von den üblichen ungebetenen blechernen Radioklängen nun von sanften, gemütlichen BASS-Klängen geweckt zu werden. Das wird ein Spaß.
Gute Nacht, liebe Kinder,
eure olle Spielverderber-WG-Mami
Montag, 17. Oktober 2011
Krank und trotzdem ein bisschen glücklich
So ist das - da melde ich mich nach gefühlten Jahren einmal wieder und dann habe ich nichts weiter zu berichten, als dass ich krank bin und teetrinkend hinter meinem Taschentuchberg leide. Super. Danke, liebes Küstenkind, für diesen erhellenden Beitrag. ;)
Nunja, krank sein ist wirklich keine so tolle Sache (und so laaangsam gehts wieder bergauf, weshalb ich euch die langen Schimpftiraden erspare), dafür freue ich mich aber so leise vor mich hin, dass ich endlich ein Thema für meine Diplomarbeit habe. Puh! Vermutlich ist das kein großes Kunststück, aber ich habe das schon so lange vor mir her geschoben und in meinem Kopf schon schick gepanikt. Aber es bewahrheitet sich wieder, was mein Freund in schönster Besserwissermiene immer in solchen Fällen von sich gibt: "Nicht reden, einfach mal machen!"
Nun. Das klingt simpel, sollte man meinen. Trotzdem rede ich seit mindestens einem Semester davon, dass ich doch mal am Lehrstuhl XY nachfragen will, welche aktuelle Forschung dort grad läuft und ob Themen zu vergeben sind. Gemacht hab ichs nie. Bis vor etwa einer Woche. Flugs bekam ich einen Termin und dort dann ein wunderbares Thema auf dem Silbertablett. Yeah! "Es könnte alles so einfach sein" - Isses manchmal auch!
Und für alle, die sich fragen, was nun eigentlich aus meinen überbehüteten Kräutern geworden ist: einen Tag nach meinem Posting habe ich alle Töpfe radikal abgeerntet, mehr oder weniger klein geschnibbelt und in schicken Mini-Tupper-Dosen ins Gefrierfach verbannt. So! Einfach mal machen, oder wie war das...? *hust* Schmecken jedenfalls großartig, selbst nach dem Gefrieren. Das schaffen keine gekauften Trockenkräuter. Daher werde ich das nächstes Jahr sicherlich wieder probieren und Nachschub organisieren. :)
Nunja, krank sein ist wirklich keine so tolle Sache (und so laaangsam gehts wieder bergauf, weshalb ich euch die langen Schimpftiraden erspare), dafür freue ich mich aber so leise vor mich hin, dass ich endlich ein Thema für meine Diplomarbeit habe. Puh! Vermutlich ist das kein großes Kunststück, aber ich habe das schon so lange vor mir her geschoben und in meinem Kopf schon schick gepanikt. Aber es bewahrheitet sich wieder, was mein Freund in schönster Besserwissermiene immer in solchen Fällen von sich gibt: "Nicht reden, einfach mal machen!"
Nun. Das klingt simpel, sollte man meinen. Trotzdem rede ich seit mindestens einem Semester davon, dass ich doch mal am Lehrstuhl XY nachfragen will, welche aktuelle Forschung dort grad läuft und ob Themen zu vergeben sind. Gemacht hab ichs nie. Bis vor etwa einer Woche. Flugs bekam ich einen Termin und dort dann ein wunderbares Thema auf dem Silbertablett. Yeah! "Es könnte alles so einfach sein" - Isses manchmal auch!
Und für alle, die sich fragen, was nun eigentlich aus meinen überbehüteten Kräutern geworden ist: einen Tag nach meinem Posting habe ich alle Töpfe radikal abgeerntet, mehr oder weniger klein geschnibbelt und in schicken Mini-Tupper-Dosen ins Gefrierfach verbannt. So! Einfach mal machen, oder wie war das...? *hust* Schmecken jedenfalls großartig, selbst nach dem Gefrieren. Das schaffen keine gekauften Trockenkräuter. Daher werde ich das nächstes Jahr sicherlich wieder probieren und Nachschub organisieren. :)
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