Heute möchte ich wieder von meinem Projekt Nano-Aquarium berichten. Denn heute habe ich es endlich eingerichtet! :) Ich zeige euch auch Fotos, versprochen!
Doch zunächst ein paar Worte vorweg, denn nicht alles lief so glatt wie erhofft. Wie ihr wisst, hatte ich meine Pflanzen brav zum Wässern in Schalen gelegt. Doch trotz täglichen Wasserwechsels und Beleuchtung mit der Aquarienlampe schienen zwei Pflanzensorten nach und nach einzugehen. Tausendblatt und Schwertpflanze wurden immer wabbeliger und brauner. Ich hoffte, sie würden sich noch aufrappeln, denn faule Pflanzen ins Aquarium zu setzen erschien mir nicht so sinnvoll. Leider war das Warten in den meisten Fällen umsonst und ich musste vieles aussortieren. Als ich sah, dass zumindest einige der tot geglaubten Zwergpflanzen neu austrieben und Wurzeln bildeten, schöpfte ich Hoffnung und setzte mich heute also daran, das Aquarium endlich aufzusetzen.
Anderthalb Stunden, viele Flüche, abgeschnibbelte Pflanzenteile und Wasserpfützen später war es dann vollbracht. Seht selbst:
In Natura sieht es noch schicker aus, ehrlich! ;) Im Vordergrund sieht man die hellgrünen Helferis und die kugeligen Mooskugeln. Das dunkle links ist die Mangrovenwurzel, die leider immer noch ziemlich ausfärbt.
In der Mitte - leider kaum zu sehen - landete das Flammenmoos. Im Hintergrund rechts habe ich die unverwüstlichen Ludwigias gepflanzt, die sogar beim Wässern schon reichlich neue Wurzeln und Triebe gebildet haben. Ich fürchte, irgendwann wuchern die mir das Becken zu. Momentan freue ich mich einfach nur, dass sie gut gedeihen. Und hinten links kauern sich die kläglichen Reste des Tausendblatts. Drei Stängel habe ich noch für potentiell überlebensfähig befunden und einfach mal eingepflanzt, aber ob die sich erholen, steht in den Sternen.Jetzt sehen sie eher traurig aus.
Die Zwergschwertpflanzen sind auf dem Bild nicht zu sehen, weil ich sie radikal zurückgeschnitten habe, sodass nichts braunes mehr daran war. Diese Stümpfe habe ich noch ein wenig im Becken verteilt und hoffe nun, dass da vielleicht noch was geht.
So viel zu den Pflanzen. Die Technik besteht nur aus einer Lampe und einem kleinen Innenfilter mit Schwamm. Letzterer macht im wahrsten Sinne des Wortes ne ordentliche Welle und wirbelt das Wasser ganz schön durcheinander. Ob das nachher für die Garnelen so gut ist? Immerhin ist er leiser als befürchtet und brummt gemütlich vor sich hin.
Ab morgen heißt es: täglich Nitritwert testen und alles genau im Auge behalten. Am liebsten würde ich schon eine Schnecke einsetzen, aber ich kenne leider keinen Aquarienfreund, der mir eine geben könnte und in der Zoohandlung kosten die winzigen Tierchen um die 5 Euro pro Stück. Da lasse ich mir noch irgendwas einfallen.
Entschuldigt mich, ich muss jetzt mein Becken anstarren gehen. ;)
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